
Huawei Mate 10 Pro: Preis, Specs und Nutzbarkeit 2024
Das Huawei Mate 10 Pro war 2017 ein technisches Meisterwerk – der Kirin 970 mit integrierter NPU, die Leica-Dualkamera und der 4000-mAh-Akku setzten Maßstäbe im Premium-Segment. Heute, mehr als sechs Jahre später, zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Hardware-Qualität bleibt beeindruckend, doch die fehlenden Software-Updates machen das Gerät für moderne Anwendungen ungeeignet.
Erscheinungsdatum: November 2017 · Display: 6,0 Zoll, 1080×2160 Pixel · Prozessor: Kirin 970 · Akku: 4000 mAh · RAM: 4/6 GB
Kurzüberblick
- Marktstart am 22. November 2017 (hifitest.de Datenblatt)
- UVP von 799 € zum Release (SMARTWEB.de Datenblatt)
- Kirin 970 mit NPU für AI-Funktionen (Computerwoche Hands-On)
- Genaue Gebrauchtpreise 2024 schwanken stark
- Offizieller Update-Pfad über Android 8 hinaus undocumented
- Regionale Varianten (EU vs. China) ohne klare Daten
- Ankündigung Oktober 2017, Release November 2017
- US-Sanktionen ab 2019 unterbrachen Googles Integration
- Langzeittests bis 2024 dokumentiert
- Keine weiteren Android-Updates zu erwarten
- HarmonyOS als Alternative, aber fragmentiert
- Gebrauchtmarkt bleibt aktiv für Sammler
Insgesamt zehn Kennzahlen definieren das Huawei Mate 10 Pro als Referenzgerät seiner Generation: von der Display-Auflösung über den Prozessortakt bis zur Kameraauflösung.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gewicht | 178 g |
| Dicke | 7,9 mm |
| RAM-Optionen | 4/6 GB |
| Hauptkamera | 20 MP + 12 MP |
| Prozessor-Takt | 2,36 GHz |
| Akku-Kapazität | 4000 mAh |
| Display-Diagonale | 6 Zoll |
| Interner Speicher | 128 GB |
Wie alt ist das Huawei Mate 10 Pro?
Das Huawei Mate 10 Pro blickt auf eine bemerkenswerte Geschichte zurück: Ankündigung im Oktober 2017, offizieller Marktstart am 22. November 2017 (hifitest.de Technische Daten). Mit dieser Veröffentlichung positionierte sich Huawei direkt im Weihnachtsgeschäft gegen Samsung und Apple.
Erscheinungsdatum
Der Release im November 2017 brachte das Gerät für eine unverbindliche Preisempfehlung von 799 € in den Handel (SMARTWEB.de Datenblatt). Damit lag das Mate 10 Pro im oberen Premium-Segment, konkurrierte mit dem Samsung Galaxy S8+ und dem iPhone X. Die Strategie war klar: Huawei wollte mit dem Mate 10 Pro die Technologie-Führerschaft im Android-Lager übernehmen.
Verfügbarkeit heute
Mehr als sechs Jahre nach dem Marktstart ist das Huawei Mate 10 Pro offiziell nicht mehr im regulären Handel erhältlich. Der Gebrauchtmarkt zeigt jedoch eine bemerkenswerte Persistence: Geräte in gutem Zustand werden für geschätzt 100–200 € angeboten (SMARTWEB.de Gebrauchtmarkt-Analyse), was einem Wertverlust von etwa 75–87 % gegenüber der UVP entspricht.
Die Preisentwicklung spiegelt nicht nur das Alter wider, sondern auch die Unsicherheit durch fehlende Software-Updates. Wer ein Mate 10 Pro kauft, muss die Einschränkungen kennen.
Wie hoch ist der Preis des Huawei Mate 10 Pro?
Die Preisfrage lässt sich differenziert beantworten: Für Interessenten auf dem Gebrauchtmarkt liegen die Preise deutlich unter der ursprünglichen UVP, während die technischen Specs im Vergleich zum Kaufpreis eine andere Wertigkeit erhalten.
Neupreis
Die unverbindliche Preisempfehlung lag bei 799 € für das 128-GB-Modell mit 6 GB RAM (SMARTWEB.de Datenblatt). Diese UVP reflektierte den Premium-Anspruch: AMOLED-Display, Leica-Dualkamera, 4000-mAh-Akku und der innovative Kirin-970-Prozessor mit integrierter Neural Processing Unit.
Gebrauchtmarkt-Preise
Der aktuelle Gebrauchtmarkt bewegt sich in einer Spannbreite von 100 bis 200 €, abhängig von Zustand und Speichervariante (SMARTWEB.de Gebrauchtmarkt-Übersicht). Diese Preise sind besonders interessant für Nutzer, die ein einfaches Zweitgerät suchen oder die Hardware-Qualität von 2017 erleben möchten.
Bei 100–200 € für ein Gerät mit diesen Specs получается ein attraktives Angebot für Bastler – aber die fehlenden Sicherheitsupdates müssen einkalkuliert werden.
Ist das Huawei Mate 10 Pro noch gut?
Die Frage nach der heutigen Tauglichkeit lässt sich nicht pauschal beantworten. Das Huawei Mate 10 Pro überzeugte im Test mit klasse Performance und langer Akkulaufzeit (CHIP Testbericht), doch die Jahre haben Spuren hinterlassen.
Leistung heute
Der Kirin 970 Octa-Core bis 2,36 GHz mit 6 GB RAM (SMARTWEB.de Specs) liefert für alltägliche Aufgaben noch ausreichend Power. Das Basemark-OS-II-Ergebnis von 3425 (hifitest.de Benchmark) zeigt: Im Vergleich zu aktuellen Mittelklasse-Prozessoren hält der Chip von 2017 noch mit. Die NPU für AI-Funktionen war damals ein Alleinstellungsmerkmal.
Vergleich zu neueren Modellen
Im direkten Vergleich mit aktuellen Smartphones zeigen sich die Grenzen: Das Display mit 1080 x 2160 Pixel und 402 ppi (Teltarif Display-Analyse) ist technisch überholt, die Kamera-Performance erreichte nie die Qualität moderner Sensoren. Die Robustheit blieb jedoch bemerkenswert – ein Testbericht dokumentierte, dass das Gerät zwei Stürze aus 1,40 Meter Höhe mit Bumper überlebte (NomadenStory Langzeitbericht).
Wer ein Mate 10 Pro als Zweitgerät nutzt, bekommt solide Hardware für einfache Aufgaben. Als primäres Smartphone ist das Risiko durch fehlende Sicherheitspatches jedoch nicht zu unterschätzen.
Warum darf Huawei kein Google mehr benutzen?
Die US-Sanktionen ab 2019 veränderten die Situation für Huawei-Geräte fundamental. Das Mate 10 Pro wurde noch vor den Sanktionen veröffentlicht und hatte zunächst vollen Google-Support – doch die Nachfolgegeneration verlor den Zugang zu Google Mobile Services.
US-Sanktionen
Seit den US-Sanktionen durfte Huawei keine Google-Dienste mehr auf neuen Geräten installieren (Teltarif Sanktionsbericht). Das Mate 10 Pro behielt seine Dienste, da es vor den Sanktionen ausgeliefert wurde – aber Sicherheitsupdates für Google-Dienste wurden eingestellt.
Auswirkungen auf Updates
Die praktische Nutzbarkeit heute ist eingeschränkt durch das alte Android 8.0 Oreo mit EMUI 8.0/8.1 (Teltarif Software-Übersicht). Offizielle Update-Pfade über Android 8 hinaus sind nicht dokumentiert. Das bedeutet: keine Sicherheitspatches für kritische Vulnerabilities, keine neuen App-Versionen, die aktuelle Android-Versionen voraussetzen.
Was sind die technischen Daten des Huawei Mate 10 Pro?
Die technischen Specs machen deutlich, warum das Mate 10 Pro 2017 als Flaggschiff galt. Hier die detaillierte Übersicht.
Display und Akku
Das 6-Zoll-AMOLED-Display mit 2160 x 1080 Pixel und HDR10-Unterstützung (hifitest.de Display-Test) war damals state-of-the-art. Gorilla Glass 4 schützte das Display. Der 4000-mAh-Akku mit Standby-Zeiten von bis zu 505 Stunden (SMARTWEB.de Akku-Daten) sorgte für exzellente Laufzeiten.
Prozessor und Kamera
Der Kirin 970 mit 4x 2.36 GHz Cortex-A73 und 4x 1.84 GHz Cortex-A53 (DeviceSpecifications SoC-Daten) bot 20 % mehr Leistung und 50 % höhere Energieeffizienz als der Vorgänger Kirin 960 (Computerwoche Prozessor-Vergleich). Die Leica-Dualkamera mit 20 MP + 12 MP und f/1.6 Blende (SMARTWEB.de Kamera-Specs) lieferte professionelle Fotoqualität.
Beim Vergleich mit dem Schwestermodell Mate 10 zeigt sich: Das Pro bot 6 GB RAM statt 4 GB, 128 GB Speicher statt 64 GB, und verzichtete auf microSD und 3,5mm-Klinkenanschluss (Computerwoche Modellvergleich). Diese Differenzierung positionierte das Pro als Premium-Variante.
Vergleich: Huawei Mate 10 Pro vs. Huawei Mate 10
Der direkte Vergleich der Schwestermodelle zeigt die strategischen Unterschiede.
| Merkmal | Mate 10 Pro | Mate 10 |
|---|---|---|
| RAM | 6 GB | 4 GB |
| Speicher | 128 GB | 64 GB |
| Speicherslot | Kein microSD | microSD vorhanden |
| Klinkenanschluss | Nein | Ja |
| USB | USB-C | USB-C + 3,5mm |
Das Pro-Modell opferte die Erweiterbarkeit zugunsten eines schlankeren Designs und höherer integrierter Kapazität. Mehr auf nyhetsrummen.se finden Sie weitere Informationen zum Huawei Mate 10 Pro. Mehr auf nyhetsrummen.se
Technische Spezifikationen im Detail
Die vollständigen Specs-positionierten das Gerät 2017 an die Spitze des Android-Markts.
| Kategorie | Spezifikation |
|---|---|
| Prozessor | HiSilicon Kirin 970, Octa-Core bis 2,36 GHz |
| RAM | 6 GB |
| Spezicher | 128 GB, nicht erweiterbar |
| Display | 6 Zoll AMOLED, 1080 x 2160 Pixel, 402 ppi |
| Kamera hinten | 20 MP + 12 MP, Leica Summilux-H, f/1.6 |
| Kamera vorne | 8 MP |
| Akku | 4000 mAh |
| Konnektivität | LTE Cat. 18, NFC, Bluetooth 4.2, USB-C, WLAN ac |
| SIM | Dual-SIM (Nano-SIM), LTE Cat. 18 |
| Video | 4K 60 fps |
| Schutz | IP67 wasser- und staubdicht |
| Farben | Silber, Grau, Midnight Blue, Titanium Gray, Mocha Brown, Pink Gold |
| Maße | 154,2 mm x 74,5 mm x 7,9 mm, 178 g |
Die Specs zeigen: 2017 war das Mate 10 Pro ein technisches Highlight. Der Kirin 970 erreichte im Test Performance auf Snapdragon-835-Niveau (CHIP Performance-Test), die Kamera mit Leica-Integration war ein Differenzierungsmerkmal.
Stärken und Schwächen des Huawei Mate 10 Pro
Die Gesamtbewertung erfordert eine ehrliche Aufstellung der Vor- und Nachteile.
Stärken
- Solide Verarbeitungsqualität mit Glas-Aluminum-Frame
- 4000-mAh-Akku für exzellente Laufzeiten
- Leica-Dualkamera lieferte 2017 Top-Fotos
- IP67-Schutz für Outdoor-Nutzung
- Performance im Alltag noch ausreichend
- Robustheit: überlebte Stürze aus 1,40 m (NomadenStory Robustheitstest)
- LTE Cat. 18 und NFC für schnelle Konnektivität
Schwächen
- Keine Google-Sicherheitsupdates seit 2019
- Android 8.0 ist veraltet und unsicher
- Keine App-Updates für aktuelle Android-Versionen
- Display und Kamera technisch überholt
- Kein Speicherkartenslot, kein 3,5mm-Anschluss
- Keine klaren Update-Perspektiven
Sicherheit und Nutzbarkeit heute
Die zentrale Frage für heutige Nutzer bleibt die Sicherheit. Mit Android 8.0 und ohne Sicherheitsupdates ist das Gerät für sensible Anwendungen nicht geeignet.
Bestätigte Fakten
- Release im November 2017, Specs von GSMArena validiert (SMARTWEB.de Datenblatt)
- Kirin 970 mit NPU war innovativ für 2017
- CHIP-Test bestätigte klasse Performance und Akkulaufzeit (CHIP Testredaktion Bewertung)
Unklare Aspekte
- Offizielle Rest-Support-Kanäle nicht dokumentiert
- Genauer Batterie-Zustand nach Jahren nicht klar
- China-Varianten vs. EU-Varianten ohne klare Spec-Unterschiede
Die Implikation: Wer ein Mate 10 Pro nutzt, sollte die Einschränkungen kennen und das Gerät nicht für Banking oder sensible Kommunikation verwenden.
Expertenstimmen zum Huawei Mate 10 Pro
„Huawei Mate 10 Pro überzeugt im Test mit klasse Performance, langer Akkulaufzeit und einer tollen Verarbeitungsqualität.”
— CHIP Testredaktion
„Der Kirin 970 ist laut Huawei etwa 20 Prozent schneller und 50 Prozent Energie-effizienter als der Vorgänger Kirin 960.”
— Computerwoche Redaktion
Die Testberichte von 2017 zeichnen ein positives Bild: Performance auf Snapdragon-835-Niveau, exzellente Akkulaufzeit, professionelle Kamera. Doch die zeitliche Distanz verändert die Bewertung.
Zusammenfassung
Das Huawei Mate 10 Pro war 2017 ein technisches Meisterwerk – der Kirin 970 mit integrierter NPU, die Leica-Dualkamera und der 4000-mAh-Akku setzten Maßstäbe im Premium-Segment. Heute, mehr als sechs Jahre später, zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Hardware-Qualität bleibt beeindruckend, doch die fehlenden Software-Updates machen das Gerät für moderne Anwendungen ungeeignet. Für Bastler und Sammler bleibt das Mate 10 Pro ein interessantes Stück Technologie-Geschichte. Für Nutzer, die ein sicheres Alltagsgerät brauchen, führt kein Weg an aktuelleren Modellen vorbei.
Für preisbewusste Käufer in Deutschland ist die Entscheidung klar: Ein gebrauchtes Mate 10 Pro für unter 150 € kann als Zweitgerät oder für spezifische Einsatzzwecke sinnvoll sein – aber nicht als primäres Smartphone mit Zugang zu Banking-Apps oder sensiblen Daten.
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Das Huawei Mate 10 Pro bleibt trotz fehlender Updates nutzbar, wie dieser detaillierter Testberichtdie Specs und den Alltagestest beleuchtet.
Häufig gestellte Fragen
Kann man Huawei Mate 10 Pro mit HarmonyOS nutzen?
Das Mate 10 Pro wurde ursprünglich mit Android 8.0 ausgeliefert. HarmonyOS wurde erst später für neuere Huawei-Geräte entwickelt. Ein offizieller Update-Pfad für das Mate 10 Pro auf HarmonyOS ist nicht dokumentiert. Inoffizielle Installationsmethoden existieren, sind aber nicht von Huawei unterstützt.
Wie wechselt man auf neueres Huawei?
Für Nutzer, die auf ein aktuelles Huawei-Modell umsteigen möchten, bieten sich das Huawei P60 oder Mate 60 an. Diese Modelle haben HarmonyOS integriert, aber weiterhin eingeschränkten Google-Support. Alternativ können Nutzer auf Samsung oder Xiaomi umsteigen, wenn volle Google-Integration gewünscht ist.
Ist der Akku des Huawei Mate 10 Pro austauschbar?
Nein, der 4000-mAh-Akku ist fest verbaut und nicht vom Nutzer wechselbar. Nach mehreren Jahren Nutzung kann die Kapazität nachlassen. Eine professionelle Akku-Reparatur bei Huawei oder einem autorisierten Service-Partner ist möglich, aber Kosten und Verfügbarkeit variieren.
Funktioniert WhatsApp auf Huawei Mate 10 Pro?
WhatsApp funktioniert weiterhin auf dem Mate 10 Pro, da es bereits vor den Sanktionen installiert wurde. Allerdings werden keine Updates mehr bereitgestellt, was langfristig zu Kompatibilitätsproblemen führen kann. Die Nutzung bleibt möglich, aber mit Einschränkungen bei neuen Funktionen.
Welche Hülle passt zum Huawei Mate 10 Pro?
Das Mate 10 Pro hat die Abmessungen 154,2 mm x 74,5 mm x 7,9 mm. Original-Hüllen von Huawei sind im Handel kaum noch verfügbar, aber kompatible Drittanbieter-Hüllen sind auf Plattformen wie Amazon oder eBay weiterhin erhältlich. Die Suche sollte nach dem Modellnamen „Huawei Mate 10 Pro” erfolgen.
Wie lade ich Apps ohne Google auf Huawei Mate 10 Pro?
Das Mate 10 Pro hat noch Google-Dienste installiert, da es vor den Sanktionen ausgeliefert wurde. Nutzer können den Google Play Store weiterhin nutzen, allerdings ohne Sicherheitsupdates. Alternativ können APKs direkt installiert werden, was jedoch Sicherheitsrisiken birgt.