
Laura Dahlmeier Bergung aktuell: Leichnam nicht auffindbar
Laura Dahlmeier starb am 28. Juli 2025 durch Steinschlag auf 5700 Metern am Laila Peak – der Leichnam der 31-jährigen Olympiasiegerin ist bis heute nicht geborgen. Trotz monatelanger Versuche ist die Suche endgültig gescheitert.
Todestag: 28. Juli 2025 · Unglücksort: Laila Peak, Karakorum, Pakistan · Todesursache: Steinschlag · Bergungsstatus: Nicht mehr auffindbar · Suche beendet: Ende November 2025
Kurzüberblick
- Laura Dahlmeier starb am 28. Juli 2025 durch Steinschlag auf 5700 Metern am Laila Peak (ZDF Heute)
- Sie war 31 Jahre alt und zweifache Olympiasiegerin im Biathlon (ZDF Heute)
- Leichnam ist endgültig nicht bergbar (Deutschlandfunk)
- Exakte Position des Leichnams nach dem Absturz
- Details zur Seilpartnerin und deren Verletzungen
- Warum Thomas Hubers Drohnen- und Spektivsuche keine Spuren fand
- 28. Juli 2025: Steinschlag-Unfall
- 29. Juli 2025: Hubschrauber erreicht Unglücksstelle
- September 2025: Hubers Bergungsversuch
- Oktober 2025: Endgültige Entscheidung gegen Bergung
- Leichnam bleibt am Laila Peak
- Familie folgte Dahlmeiers Testamentwunsch
- Suche wurde offiziell eingestellt
Die wichtigsten Eckdaten im Überblick.
| Label | Wert |
|---|---|
| Name | Laura Dahlmeier |
| Beruf | Ex-Biathletin, Olympiasiegerin |
| Todestag | 28. Juli 2025 |
| Ort | Laila Peak, Karakorum |
| Bergung | Nicht möglich, Leichnam unauffindbar |
Wird Laura Dahlmeier noch geborgen?
Nach monatelangen Versuchen ist die Bergung von Laura Dahlmeiers Leichnam endgültig gescheitert. Am 16. Oktober 2025 teilte das Management mit, dass ein Bergungsteam die Situation am Laila Peak erneut bewertet habe – mit dem Ergebnis, dass keine Bergung stattfinden wird. (ZDF Heute)
Aktueller Status der Bergung
Die Suche wurde am 8. November 2025 offiziell beendet. Andreas Dahlmeier, der Vater der Verstorbenen, bestätigte gegenüber dem Deutschlandfunk, dass der Leichnam seiner Tochter endgültig nicht geborgen wird. Thomas Huber, der von der Familie mit dem letzten Bergungsversuch beauftragt war, hatte im September 2025 mit Spektiv und Drohne nach Spuren gesucht – vergebens.
Gründe für das Scheitern
Der Leichnam liegt nach Angaben des Deutschlandfunks vermutlich in einer Gletscherspalte, in die er durch warmes Sommerwetter abgestürzt und begraben wurde. Huber fand keine Spuren mehr an der Unfallstelle. Das Basislager befand sich auf 4535 Metern Höhe, während der Unfall auf 5700 Metern geschah.
Warum findet man die Leiche von Laura Dahlmeier nicht?
Die Frage, warum der Körper der 31-Jährigen nicht gefunden wurde, lässt sich nicht abschließend beantworten. Fest steht: Die Bedingungen am Laila Peak im Karakorum sind extrem. (xc-ski.de)
Unglücksort und Bedingungen
Der Laila Peak ist 6096 Meter hoch und gehört zu den gefährlichsten Bergen der Welt. Monsunregen, Erdrutsche und Steinschlag machen Bergungen dort ab dem Spätsommer praktisch unmöglich. Der Spiegel berichtete, dass die Wetterverschlechterung ab Spätsommer die Bergungen zusätzlich erschwert. Faizullah Faraq von der Regionalregierung Gilgit-Baltistan sagte, die Retter hätten gegen die Zeit gekämpft.
Expertenaussagen
Reinhold Messner äußerte sich zum Unglück und betonte, dass man gegen Steine am Berg keine Chance habe. Karrar Haidri, Vizepräsident des Alpine Club of Pakistan, sagte zunächst, es gebe keine Klarheit über Dahlmeiers Zustand – sie habe schwere Verletzungen erlitten, aber Sauerstoff dabei gehabt. Das Bild soll laut ZDF Heute fälschlich von einer bevorstehenden Bergung berichtet haben.
„Es gibt noch immer keine Klarheit über ihren Zustand. Sie hat schwere Verletzungen erlitten, aber sie hat Sauerstoff dabei.”
— Karrar Haidri, Vizepräsident Alpine Club of Pakistan (xc-ski.de)
Die Gletscherspalten am Laila Peak verändern sich durch das warme Sommerwetter permanent. Was zunächst erreichbar schien, kann innerhalb weniger Tage unter meterdickem Eis begraben sein.
Was passiert mit dem Körper von Laura Dahlmeier in den Bergen?
Der Leichnam von Laura Dahlmeier bleibt am Laila Peak. Diese Entscheidung wurde von der Familie getroffen und entspricht dem Testament der Verstorbenen. (alpin.de)
Bleibt am Berg
Dahlmeier hatte verfügt, dass keine Bergung erfolgen soll, wenn Helfer dabei in Gefahr geraten. Das Management bestätigte diese Verfügung gegenüber dem ZDF. Die Familie fürchtete zudem laut Eurosport Fotos des Leichnams in den Medien. Vier Kletterer und zwei Bergträger hatten in zwei Teams nach der Vermissten gesucht.
Familienentscheidung
Andreas Dahlmeier bestätigte die endgültige Entscheidung. Die Familie folgte damit dem Willen seiner Tochter. Warum Thomas Huber keine Spuren mehr fand, bleibt unklar – mutmaßlich wurde der Körper durch warmes Wetter in die Gletscherspalte gespült.
Die Familienentscheidung gegen eine Bergung ist im Kontext des Bergsports nicht ungewöhnlich und entspricht internationalen Richtlinien, wonach das Leben der Retter immer Vorrang hat.
Was sagt Reinhold Messner zu Laura Dahlmeier?
Der legendäre Bergsteiger Reinhold Messner äußerte sich zum Fall von Laura Dahlmeier. Seine Einschätzung war deutlich: Gegen Steine am Berg hat man keine Chance. (Spiegel)
Messners Statement
Messner, der selbst unzählige Bergunfälle erlebte, verdeutlichte die Machtlosigkeit des Menschen gegenüber Steinschlag in großer Höhe. Seine Worte unterstrichen, dass trotz moderner Technik und guter Vorbereitung die Berge eine eigene Gesetzmäßigkeit haben.
Kontext zum Unfall
Dahlmeier hatte ihre Biathlon-Karriere 2019 beendet und sich ganz dem Bergsport gewidmet. Die Gruppe reiste Ende Juni 2025 über Skardu nach Pakistan. Der Absturz ereignete sich laut Medienberichten auf einer steilen Eisflanke mit über 50 Grad Neigung.
Selbst Thomas Huber, ein erfahrener Bergsteiger, konnte mit Drohnen und Spektiv keine Spuren finden. Der Leichnam bleibt für immer am Laila Peak.
Wo ist der Freund von Laura Dahlmeier verunglückt?
Thomas Huber ist kein Freund im klassischen Sinne, sondern ein befreundeter Bergsteiger, den die Familie mit dem Bergungsversuch beauftragte. (Deutschlandfunk)
Details zum Partner
Die Seilpartnerin von Laura Dahlmeier hieß Marina Krauss und überlebte den Unfall unverletzt. Sie setzte den Notruf ab. Die pakistanischen Medien berichteten am 30. Juli über eine verspätete Rettung wegen Wind und schlechter Sicht.
Nahezu-Unfall
Thomas Huber versuchte im September 2025 mit Seilpartner McCrea, den Leichnam zu bergen. Sein Schmerz war laut Spiegel kaum in Worte zu fassen. Dennoch setzte er seine Expedition fort. Der Deutschlandfunk berichtete, dass die Familie Huber mit dem letzten Bergungsversuch beauftragt hatte.
„Der Schmerz ist kaum in Worte zu fassen.”
— Thomas Huber, Bergsteiger (Spiegel)
Was ist sicher – Was bleibt unklar
Bestätigte Fakten
- Laura Dahlmeier starb am 28. Juli 2025 durch Steinschlag auf 5700 Metern
- Leichnam ist nicht mehr an Unfallstelle auffindbar
- Todesursache: Steinschlag
- Bergung endgültig gescheitert
- Dahlmeier verfügte testamentarisch: Keine Bergung bei Gefahr für Helfer
Unklare Punkte
- Exakte Position des Leichnams
- Details zum Unfallhergang
- Warum Drohnen- und Spektivsuche erfolglos blieb
- Weitere Reaktionen von Biathleten
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youtube.com, youtube.com, stuttgarter-zeitung.de, spiegel.de
Die Suche nach ihrem Leichnam scheiterte trotz aller Bemühungen, wie der letzte Bergungsstand und Fakten durch Steinschlag, Gletscherspalten und Wetter verdeutlichen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist mit Laura Dahlmeiers Leichnam passiert?
Der Leichnam von Laura Dahlmeier konnte nicht geborgen werden und bleibt am Laila Peak. Er wurde offenbar in eine Gletscherspalte gespült und ist dort begraben.
Warum scheiterte die Bergung?
Die Bergung scheiterte an mehreren Faktoren: Der Leichnam ist nicht mehr an der Unfallstelle, das warme Sommerwetter spülte ihn mutmaßlich in eine Gletscherspalte. Hubschrauber konnten nicht landen, und Thomas Hubers Drohnen- und Spektivsuche blieb erfolglos.
Wer war bei Laura Dahlmeier am Berg?
Ihre Seilpartnerin Marina Krauss überlebte den Unfall unverletzt und setzte den Notruf ab. Thomas Huber unternahm im September 2025 einen Bergungsversuch im Auftrag der Familie.
Wie trauern die Biathleten?
Die Biathlon-Szene reagierte mit Bestürzung auf den Tod der zweifachen Olympiasiegerin. Viele aktive und ehemalige Athleten äußerten sich in den Medien und sozialen Netzwerken.
Gibt es Neuigkeiten zur Unfallstelle?
Die Suche wurde am 8. November 2025 offiziell beendet. Das Management teilte am 16. Oktober mit, dass keine Bergung stattfinden wird.
Was plant die Familie?
Die Familie befolgt den testamentarischen Wunsch von Laura Dahlmeier, wonach keine Bergung erfolgen soll, wenn Helfer dabei in Gefahr geraten. Der Leichnam bleibt am Laila Peak.
Für Bergsportler und Angehörige von Extremsportlern ist die Situation eine bittere Erinnerung: Selbst die erfahrensten Retter können an den Kräften der Berge scheitern. Laura Dahlmeier hat am Laila Peak ihre letzte Ruhestätte gefunden – dort, wo sie sich hingezogen fühlte.